Rechtliches

Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist jede Person, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar verletzt worden ist. Das Alter, Geschlecht oder die Staatsangehörigkeit spielen dabei keine Rolle. Es spielt auch keine Rolle ob ein Strafverfahren eingeleitet wurde.

Die Opferhilfe arbeitet – wenn nötig oder erwünscht – sehr eng mit den Behörden zusammen. Wir unterstützen die Betroffenen bei den Formalitäten, begleiten sie zu Einvernahmen und Verhandlungen und stellen sicher, dass die spezifischen Rechte im Strafverfahren gewahrt werden.

Je nach Situation haben die Opfer von Straftaten Anrecht auf Schadenersatz und Genugtuung. Auch hierzu beraten wir sie gerne persönlich.

Wenn weder Täterschaft noch Versicherungen zur Übernahme der Kosten herangezogen werden können, besteht die Möglichkeit, ein Gesuch um Entschädigung und Genugtuung einzureichen.